Das Projekt:

Der Godorfer Hafen liegt im Kölner Süden, angrenzend an die Wesselinger Industrie und wird von der HGK (Häfen- und Güterverkehr Köln AG ) betrieben. Er ist bislang ein reiner Chemie- und Mineralölhafen.
Die HGK plant nun die Erweiterung um ein 4. Hafenbecken, was dann als Allroundhafen dienen soll. Die Planungsgrundlage ist ein altes Hafenkonzept aus dem Jahr 1988.


Das Gebiet:

Das neue Hafenbecken soll in der Sürther Aue entstehen, die offiziell unter Naturschutz steht. Die Fläche, um die es geht, ist rund 700m x 270m groß. Die Aue ist nicht nur Naherholungsgebiet, sondern auch Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen.
Leider wurde 2/3 der Sürther Aue Anfang 2009 gerodet. Nach dem kurz darauf verhängten Baustopp, hat sich die Natur aber wieder erholt und es blüht wieder in der Aue (Foto 2010).


Der Streit:

Die Befürworter sehen die Notwendigkeit des Ausbaus unter rein wirtschaftlichen Aspekten. Es wird von einem enormen Wirtschaftwachstum ausgegangen, der das Projekt zwingend erfordere.
Der Kölner Stadtrat wurde über Jahre hinweg mit sehr fraglichen Argumenten und Zahlen getäuscht. Es wurde das Bild erzeugt, dass es keine Alternativen gäbe.
Für die Gegner ist  der Erhalt des Naturschutzgebietes wichtig. Sie  sehen das Projekt als Geldverschwendung, da es bessere Alternativen gibt.

Hafengegner:
Grüne, FDP, Linke, Freie Wähler, Deine Freunde, Piratenpartei
außerdem die beiden größten Umweltverbände Deutschlands BUND und NABU. Dazu kommen verschieden Vereine und Initiativen. navigieren zu einer anderen Seite dieser Websitesiehe Unterstützer

Hafenbefürworter:
SPD, CDU, IHK, DGB