24.01.2019
By: Philipp Haaser

24. Januar 2019 ksta.de - Möglichst wenig Lärm für die Anwohner


Godorf - Die Metallverwertungsfirma Theo Steil soll im nächsten Jahr vom Deutzer in den Godorfer Hafen umziehen, um Platz für eines der größeren Kölner Neubaugebiete dieser Tage zu machen. In Godorf löste die Ankündigung allerdings Bedenken aus, abstrakt und konkret.

Anwohner aus Sürth und Godorf fürchten eine noch höhere Belastung durch zusätzlichen Lkw-Verkehr, Lärm, der durch die Metallzerkleinerung verursacht wird, und Staub. Andere spekulierten gar, dass die Vermietung der Fläche, die im Hafen an das Naturschutzgebiet Sürther Aue grenzt, ein Einstieg in den auf Eis gelegten Hafenausbau sein könnte.

Die HGK, städtische Tochter und Betreiberfirma des Hafens, bestreitet das. Nach vielen Jahren der Debatte um den Ausbau scheint aber das Vertrauen in die HGK allein nicht auszureichen.

CDU, Grüne und FDP in der Rodenkirchener Bezirksvertretung wollen nun vermitteln, mit zwei gemeinsamen Anträgen in ihrer nächsten Sitzung am kommenden Montag.

Zum einen fordern sie den Rat auf, die Verfahren zum Hafenausbau endlich auch formell zu beenden. Wie berichtet trifft der Vorstoß nicht auf ungeteilte Zustimmung in der Ratsfraktion der Konservativen. „Wir sind zuversichtlich, dass sich der Rat rasch mit unserem Antrag beschäftigt“, sagt aber Christoph Schykowski, CDU-Fraktionschef und stellvertretender Bezirksbürgermeister in Rodenkirchen. Eine „Kristallkugel“ habe er aber nicht, fügt er einschränkend hinzu. Manfred Giesen von den Rodenkirchener Grünen sagt: „Bis zur Sommerpause sollte die CDU im Rat das schaffen. Sonst drückt sie sich.“

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